{"id":8124,"date":"2022-07-22T17:15:00","date_gmt":"2022-07-22T15:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sylb.eu\/?p=8124"},"modified":"2022-07-21T18:20:47","modified_gmt":"2022-07-21T16:20:47","slug":"ornsteen-grudge-ep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zora-mediaart.de\/sylb\/ornsteen-grudge-ep\/","title":{"rendered":"Ornsteen \u2013 Grudge EP"},"content":{"rendered":"\n<p>Als ich die Bandbio lese, die uns <strong>Ornsteen<\/strong> f\u00fcr dieses Review zur Verf\u00fcgung gestellt haben, komme ich aus dem Grinsen nicht mehr raus. Die Jungs beherrschen es n\u00e4mlich, neben Zahlen, Daten und Fakten auch immer eine Portion Humor mitschwingen zu lassen. Top, so mag ich das! \ud83d\ude42 Seit 2016 ist das Quartett bereits am Start und konnte im Jahr 2019 den <strong>Kick out the Band-Contest<\/strong> in W\u00fcrzburg gewinnen. Im vergangenen Jahr durften sie in N\u00fcrnberg als Support f\u00fcr <strong>Dead Like Juliet<\/strong> auf die B\u00fchne und sind daneben auch ins Studio gegangen, um in zwei Recording-Sessions die vier Songs einzuspielen, die die EP <strong>Grudge<\/strong> auf ungef\u00e4hr 14 Minuten Spielzeit bringen. Beim Titel und auch dem Cover der EP musste ich zun\u00e4chst mal an den gleichnamigen Gruselfilm <strong>The Grudge \u2013 Der Fluch<\/strong> aus dem Jahr 2004 denken. Aber der hat, so versichern mir die Jungs, nichts mit der EP zu tun. &#8222;Grudge&#8220; nennen sie selbst ihren Musikstil, der moderne und klassische Elemente des Groove Metal und des Sludge mit Stoner-Vibes vereinen soll. Und als ob das noch nicht genug w\u00e4re, bringt jedes Bandmitglied auch noch sein jeweiliges Lieblingsgenre mit, so dass auch noch Hard Rock, Heavy Metal, Doom und Blues in das Songwriting einflie\u00dfen.<br><br>Doom und Blues, soviel kann ich schon mal verraten, h\u00f6re ich auf <strong>Grudge<\/strong> nicht. Der erste Track, <strong>Butterfly Effect<\/strong>, bewegt sich eher im Hard Rock und kommt mit sehr druckvollen Riffs daher. Die klingen im Chorus f\u00fcr mich manchmal, als ob die Gitarre falsch gestimmt ist, aber das b\u00fcgelt <strong>Olli<\/strong> mit seinem kr\u00e4ftigen, rauen Gesang weg. <strong>Fading Faith<\/strong> kann man eine gewisse Heavy Metal-Attit\u00fcde definitiv nicht absprechen, und der Song kommt auch mit ordentlich Groove aus den Boxen. Da darf dann auch ein sehr cooles Gitarrensolo nicht fehlen.<br><br>Wer kennt sie nicht, die <strong>Neighbours From Hell<\/strong>? Denen haben <strong>Ornsteen<\/strong> einen eigenen Song gewidmet, in denen sie tats\u00e4chlich auch ein wenig in NUMetal abdriften. Zumindest rappt <strong>Olli<\/strong> da in den Strophen schon ganz ordentlich. Wie unterschiedlich Gitarrensoli klingen k\u00f6nnen, h\u00f6rt man hier ganz deutlich. Kein Vergleich zu dem Solo in <strong>Fading Faith<\/strong>, und das Teil hier k\u00f6nnte auch auf einem <strong>Limp Bizkit<\/strong>-Album seinen Platz finden. Ich mag NUMetal auch sehr gern, aber mein Favorit ist der letzte Song. Muss ich beim Intro von <strong>Blackwood<\/strong> zun\u00e4chst mal an <strong>Pink Floyd<\/strong> denken (tolles Gitarrenspiel!), entwickelt sich der Song zu einem Rock-Monster, das auch <strong>Mark Tremonti <\/strong>(u.a. <strong>Alter Bridge<\/strong>) sicherlich ein anerkennendes Kopfnicken entlocken d\u00fcrfte. Wie <strong>Ornsteen<\/strong> hier mit den Tempowechseln spielen, und von Down- bis Uptempo alles einbauen, was geht, ist m\u00e4chtig beeindruckend. Und <strong>Olli<\/strong> zeigt, was er neben seiner rauen Stimme gesangstechnisch noch so alles draufhat. Mehr davon!<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich die Bandbio lese, die uns Ornsteen f\u00fcr dieses Review zur Verf\u00fcgung gestellt haben, komme ich aus dem Grinsen nicht mehr raus. Die Jungs beherrschen es n\u00e4mlich, neben Zahlen, Daten und Fakten auch immer eine Portion Humor mitschwingen zu lassen. 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