{"id":6913,"date":"2022-04-11T18:30:46","date_gmt":"2022-04-11T16:30:46","guid":{"rendered":"https:\/\/sylb.eu\/?p=6913"},"modified":"2022-04-11T18:30:48","modified_gmt":"2022-04-11T16:30:48","slug":"reverse-hysteria-ep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zora-mediaart.de\/sylb\/reverse-hysteria-ep\/","title":{"rendered":"Reverse \u2013 Hysteria (EP)"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gibt ja einige Bands, die von sich behaupten, einen Crossover aus verschiedenen Genres zu spielen. Nicht immer kann man \u2013 besser gesagt, kann ich \u2013 das raush\u00f6ren. Bei der im Jahr 2004 (!!) gegr\u00fcndeten und seit dem Jahr 2017 als Quartett auftretenden Band <strong>Reverse<\/strong> aus Dorsten kann ich aber sagen &#8222;passt&#8220;. In einer einzigen Genreschublade stecken die Songs tats\u00e4chlich nicht, und wenn die vier sagen, dass sie einen Mix aus Grunge, Punk und Hardcore spielen, dem auch noch ein wenig Metal hinzugef\u00fcgt wurde, klingt das zwar erstmal ein wenig &#8222;too much&#8220;, ist aber durchaus gut h\u00f6rbar.<br><br>Ich k\u00f6nnte ja einfach schreiben, dass die EP mit einigen Spoken Words losgeht, aber das ist schon ein sehr witziger Dialog zwischen <strong>Chris<\/strong> (?) und <strong>Micha<\/strong>, wie ihn wohl nur M\u00e4nner f\u00fchren. \ud83d\ude00 Dann geht aber die Aufnahme los, <strong>Micha<\/strong> gibt den Takt vor, und als die Gitarren loslegen, muss ich gleich an <strong>Nirvana<\/strong> denken. Bei <strong>Black Halo<\/strong> steht definitiv der Grunge im Vordergrund. Auch bei <strong>Into My World<\/strong>, das mit einem coolen Gitarren-Scratching loslegt, k\u00f6nnte man erstmal an Grunge denken, aber es geht dann doch eher in einen Mix aus (Post) Punk und Hardcore. Der Gesang klingt in den Strophen ein wenig verfremdet und ziemlich l\u00e4ssig. Und w\u00e4hrend ich hier eher an die Post Punk-\u00c4ra denke, gibt\u2019s im Chorus die volle Breitseite. Nach einer kurzen, ziemlich basslastigen Bridge nimmt die Dampflok namens <strong>Reverse<\/strong> dann noch mal ordentlich Fahrt auf. Da d\u00fcrfte vor der B\u00fchne ordentlich Bewegung sein.<br><br>Das Riff, mit dem <strong>Where&#8217;s Your Crown<\/strong> loslegt, und das auch im Weiteren immer wieder auftaucht, erinnert mich weniger an Metal, als an die gro\u00dfen Rockbands der 60er und 70er. Fast schon ein wenig psychedelisch angehaucht der Track, sehr cool! Nur der raue Gesang von <strong>Chris<\/strong> passt da nicht ins Bild, aber so ist halt Crossover. Genug Psychedelic, mit <strong>Dismays<\/strong> fahren <strong>Reverse<\/strong> mit Metalriffs auf der Punkschiene und legen dabei ordentlich Tempo vor. Da darf dann auch ein cooles Solo nicht fehlen, das gern ein wenig mehr in den Vordergrund h\u00e4tte gemischt werden d\u00fcrfen. Apropos Vordergrund, im folgenden <strong>Lesson Learned<\/strong> f\u00e4llt diese Rolle dem Bass zu, der hier tats\u00e4chlich sehr pr\u00e4sent ist. Sehr pr\u00e4sent sind auch <strong>Alice In Chains<\/strong>, aber sich mal an denen zu orientieren, ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl, wenn man in diesem Genre unterwegs ist. Und nachdem man seine Lektion gelernt hat, verl\u00e4sst der Teufel den Himmel. Mit <strong>The Devil Leaves The Sky<\/strong> ist tats\u00e4chlich schon der letzte Track der EP erreicht. <strong>Reverse<\/strong> sammeln noch einmal ihre Kr\u00e4fte und erh\u00f6hen in diesem Punk-Song das Tempo.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt ja einige Bands, die von sich behaupten, einen Crossover aus verschiedenen Genres zu spielen. Nicht immer kann man \u2013 besser gesagt, kann ich \u2013 das raush\u00f6ren. 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