{"id":6829,"date":"2022-04-05T17:50:54","date_gmt":"2022-04-05T15:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/sylb.eu\/?p=6829"},"modified":"2022-04-05T17:50:57","modified_gmt":"2022-04-05T15:50:57","slug":"slaughter-creek-hill-country","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zora-mediaart.de\/sylb\/slaughter-creek-hill-country\/","title":{"rendered":"Slaughter Creek \u2013 Hill Country"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir haben ja schon \u00fcber einige Bands berichtet, die nicht aus Deutschland stammen, aber die Nachricht von <strong>Slaughter Creek<\/strong> hat bislang den weitesten Weg zur\u00fcckgelegt. Das Quartett stammt n\u00e4mlich aus den USA, genauer gesagt aus Texas. Da denke ich ja zugegebenerma\u00dfen eher an Cowboys und Countrymusik, aber davon sind <strong>Slaughter Creek<\/strong> tats\u00e4chlich meilenweit entfernt. Sie selbst ordnen sich im Deathcore ein, ich w\u00fcrde es eher als Death Metal bezeichnen, was da auf dem Deb\u00fctalbum <strong>Hill Country<\/strong> auf den H\u00f6rer einpr\u00fcgelt. Das Cover des Albums k\u00f6nnte auch von einer Oldschool Black Metal-Band stammen, und da haben <strong>Slaughter Creek<\/strong> zumindest den passenden Songtitel am Start. Aber auch der hat mit Black Metal nicht wirklich was zu tun. \ud83d\ude00<br><br><strong>Hill Country<\/strong> ist nach der Demo <strong>The Trailer Park<\/strong> aus Oktober 2020 das Deb\u00fctalbum von<strong> Slaughter Creek <\/strong>und kommt mit seinen 13 Tracks auf eine Spielzeit von knapp 37 Minuten. Die sind aber h\u00f6chst unterschiedlich verteilt. So ist der k\u00fcrzeste Track (abgesehen von dem 18sek\u00fcndigen <strong>That Wasn&#8217;t Very Pop Punk Of You<\/strong>) gerade mal 1:16 Minuten lang, auf 4:42 Minuten bringt es <strong>In The Streets<\/strong>.<br><br>Manchmal klingt es etwas holprig, was da aus den Boxen schallt. Das mag teilweise auch daran liegen, dass viele der Songs (z. B. <strong>Insatiable<\/strong>, <strong>And In The Sheets<\/strong>,<strong> Stubbs <\/strong>oder<strong> Bobby&#8217;s Knees<\/strong>) vor Tempowechseln nur so strotzen. Die scheinen nicht wirklich einer Logik zu folgen, sondern tauchen ziemlich willk\u00fcrlich auf. Das l\u00e4sst das Album insgesamt ein wenig chaotisch erscheinen, und von Anfang bis Ende konzentriert dran zu bleiben, war f\u00fcr mich zugegebenerma\u00dfen ziemlich anstrengend. \u00dcber dem ganzen &#8222;Chaos&#8220;, das die Instrumentalfraktion veranstaltet, thront der Gesang von <strong>Garrett<\/strong>, der da ziemlich breit aufgestellt ist. Fiese Screams sind f\u00fcr ihn genauso wenig ein Problem, wie tiefe Growls. Verlassen kann man sich allerdings auf die sehr geilen Breakdowns, ohne die vor allem die schnelleren Tracks nicht auskommen.<br><br>Aufhorchen lassen mich die immer mal wieder eingestreuten Passagen, die eigentlich so gar nichts mit Death Metal zu tun haben. Sei es ein cooles, jazziges Bass-Solo (<strong>Insatiable<\/strong>), ein anderthalbmin\u00fctiges ruhiges Intro (<strong>Slaughterhouse<\/strong>), die Ausfl\u00fcge in den NUMetal im gleich folgenden <strong>In The Streets<\/strong> oder das s\u00fcdamerikanisch angehauchte Intro bei<strong> Leprosy&#8217;s Third Eye<\/strong>. Welcher <strong>Bobby Cullen<\/strong> beim letzten Track <strong>bobbygrindonme&lt;3<\/strong> mitgewirkt hat, habe ich nicht herausfinden k\u00f6nnen. Aber der Song definitiv der abgedrehteste auf <strong>Hill Country<\/strong> und pendelt zwischen Dissonanz, Death Metal und Dubstep.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben ja schon \u00fcber einige Bands berichtet, die nicht aus Deutschland stammen, aber die Nachricht von Slaughter Creek hat bislang den weitesten Weg zur\u00fcckgelegt. 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