{"id":6138,"date":"2022-02-22T18:17:00","date_gmt":"2022-02-22T17:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sylb.eu\/?p=6138"},"modified":"2022-02-27T13:33:18","modified_gmt":"2022-02-27T12:33:18","slug":"sekoria-seelenwanderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zora-mediaart.de\/sylb\/sekoria-seelenwanderung\/","title":{"rendered":"Sekoria &#8211; Seelenwanderung"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor kurzem hatte ich auf <strong>Insta<\/strong> meine Musiktipps geteilt, die am 22.01. auf unserer Homepage online gegangen waren. Von den f\u00fcnf Tipps waren zwei aus dem Black Metal, und das hat die nordrhein-westf\u00e4lischen Schwarzmetaller von <strong>Sekoria<\/strong> dazu veranlasst, einen Kommentar zu schreiben. Ich solle mir doch gern mal ihr letztes Album anh\u00f6ren, das gerade ver\u00f6ffentlicht wurde. Vielleicht w\u00fcrde es mir ja gefallen. Gut, dass ich das dann auch ziemlich z\u00fcgig getan habe, denn, das darf ich vorwegnehmen, diese Perle des Melodic \/ Epic Black Metal l\u00e4uft seitdem in Dauerrotation und wird sich sicherlich am Jahresende in meinen Top5-Alben wiederfinden. Zur Band selbst habe ich kaum etwas im Netz gefunden. Laut Profil auf <strong>BackstagePro<\/strong> gibt es <strong>Sekoria<\/strong> seit dem Jahr 2009, und auf <strong>Bandcamp<\/strong> finden sich neben <strong>Seelenwanderung<\/strong> noch die Alben <strong>Iter Stellarum<\/strong> (2012) und <strong>Im Reich Der Schatten<\/strong> (2015).<br><br>Eigentlich w\u00fcrde ich bei dem Album- und bei den Songtiteln eher von Depressive Black Metal oder Post Black Metal ausgehen. Aber man kann Texte \u00fcber Depression oder Verzweiflung auch in schnellere Songs verpacken. Das tun <strong>Sekoria<\/strong> nach dem symphonischen Intro <strong>Morte Aeterna<\/strong> dann auch in den folgenden 50 Minuten. Dabei warten sie mit allem auf, was den Melodic \/ Epic Black Metal f\u00fcr mich so unbedingt h\u00f6renswert macht: wunderbare Gitarrenl\u00e4ufe, tolle Twin Guitar-Einlagen, Blastbeats\u2026 Und mit <strong>Tobias<\/strong> und <strong>Felix<\/strong> sind <strong>Sekoria<\/strong> auch gesangstechnisch bestens aufgestellt. Ihre Stimmlagen sind nicht allzu weit auseinander und erg\u00e4nzen sich wunderbar.<br><br>Immer mal wieder halten <strong>Sekoria<\/strong> kurz inne, nehmen Tempo raus, lassen die Worte nachklingen und tief durchatmen, bevor es weitergeht mit der wilden Hatz. Und auch die orchestralen Kl\u00e4nge kriegen ihren Raum, sei es im Intro (<strong>Das Eigene Sein<\/strong>), als l\u00e4ngeres Outro (<strong>Seelenwanderung<\/strong>), als melodische Bridge (<strong>Todgeweihter<\/strong>) oder als begleitendes Element (<strong>Der Wahnsinn<\/strong>). Da darf man dann auch an die gro\u00dfen Werke von <strong>Dimmu Borgir<\/strong> denken, zu dem <strong>Sekoria<\/strong> mit diesem Album aber definitiv nicht allzu weit aufschauen m\u00fcssen. Und beim k\u00fcrzesten Track des Albums, <strong>Schwarz Wie Die Nacht<\/strong>, darf dann auch mal der Bass aus seinem &#8222;Schattendasein&#8220; heraustreten und im Intro beweisen, dass er mehr kann, als nur im Hintergrund zu wirken.<br><br>Ach, ich k\u00f6nnte wohl noch mehr von diesen Feinheiten herauspicken, die man mit jedem H\u00f6ren neu entdecken kann, und die f\u00fcr die Sorgfalt sprechen, die <strong>Sekoria<\/strong> dem Album vom ersten bis zum letzten Ton gewidmet haben. Nicht unerw\u00e4hnt bleiben soll in diesem Zusammenhang auch die glasklare Produktion, die von Anfang bis Ende in den H\u00e4nden von <strong>Sekoria<\/strong> lag, w\u00e4hrend Mix und Mastering von <strong>Tobias<\/strong> \u00fcbernommen wurde. Das tolle Coverartwork haben <strong>Sekoria<\/strong> dann allerdings nicht selbst gestaltet, das hat <strong>Kai St\u00e4hler<\/strong> \u00fcbernommen.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem hatte ich auf Insta meine Musiktipps geteilt, die am 22.01. auf unserer Homepage online gegangen waren. 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