{"id":4199,"date":"2021-10-09T16:25:49","date_gmt":"2021-10-09T14:25:49","guid":{"rendered":"https:\/\/sylb.eu\/?p=4199"},"modified":"2021-10-09T16:25:51","modified_gmt":"2021-10-09T14:25:51","slug":"shores-of-lunacy-misery-ep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zora-mediaart.de\/sylb\/shores-of-lunacy-misery-ep\/","title":{"rendered":"Shores Of Lunacy \u2013 Misery (EP)"},"content":{"rendered":"\n<p>Als Newcomer-Deathcoreband stellten sich die Jungs von <strong>Shores Of Lunacy<\/strong> bei uns vor. Aber auf ein paar Jahre Erfahrung k\u00f6nnen einige der Bandmitglieder schon zur\u00fcckblicken. Sie waren n\u00e4mlich Teil der Schweinfurter Hardcore Band <strong>Ed Is Dead<\/strong>. Nach deren Aus gr\u00fcndeten sie im Dezember 2019 die Band <strong>We, The Plague<\/strong> und ver\u00f6ffentlichten im Mai 2020 ihre selbstbetitelte Deb\u00fct-EP. Aber da sich aus dem Zusammentreffen des Bandnamens und der da schon begonnenen Covid-Pandemie ja allerlei Verbindungen ergeben k\u00f6nnten, wenn man denn so bekloppt denken w\u00fcrde, haben sie im April 2021 verk\u00fcndet, dass sie ihren Namen in <strong>Shores Of Lunacy<\/strong> ge\u00e4ndert haben. Mehr oder weniger zeitgleich wurde auch der neue Drummer <strong>Marvin<\/strong> vorgestellt, der wohl auch die Drums zu den vier Tracks, die sich auf <strong>Misery<\/strong> finden, eingepr\u00fcgelt haben d\u00fcrfte.<br><br>Nachdem ich mir <strong>Misery<\/strong> zum ersten Mal angeh\u00f6rt hatte, bin ich erstmal auf <strong>Spotify<\/strong> gegangen, um mir auch die Deb\u00fct-EP <strong>We, The Plague<\/strong> zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Als ich mit meiner Eingabe im Suchfeld bei &#8222;Shore&#8220; angekommen war, war <strong>Spotify<\/strong> sehr flink und schlug gleich mal <strong>Lorna Shore<\/strong> vor. Das ist f\u00fcr mich definitiv eine der geilsten Deathcore-Bands \u00fcberhaupt, aber dann doch eine ganz andere Liga. \ud83d\ude00 Und dann k\u00f6nnen mich <strong>Shores Of Lunacy<\/strong> gleich mit dem ersten Track auf ihrer Deb\u00fct-EP mal so richtig \u00fcberraschen, denn <strong>Nothing Left<\/strong> kann mit den besten Clean Vocals aufwarten, die ich seit langem geh\u00f6rt habe. Aber das nur mal so am Rande, denn hier geht&#8217;s ja um den Nachfolger von <strong>We, The Plague<\/strong>, n\u00e4mlich <strong>Misery<\/strong>.<br><br>Das Intro des Titeltracks klingt zun\u00e4chst mal eher nach einem Beschw\u00f6rungstanz, aber dann hauen <strong>Shores Of Lunacy<\/strong> gleich ordentlich auf das Fressbrett. Im Downtempo walzen sie alles nieder, was nicht schnell genug auf den B\u00e4umen ist. Das Tempo ab und zu mal ein wenig verschleppt, traktiert im n\u00e4chsten Moment Marvin mit seinen Double-Base-Attacken die Basedrum. Am Mikrofon darf <strong>Mini<\/strong> gleich mal zeigen, wie au\u00dferordentlich breit er aufgestellt ist; egal, ob High Pitched Screams, Shouts oder tiefste Growls, da ist er vor nix fies. W\u00e4re nicht eine Pause zwischen den Songs, k\u00f6nnte man meinen, <strong>Devourer Of Gods<\/strong> ist noch <strong>Misery<\/strong>, denn tempom\u00e4\u00dfig \u00e4ndert sich nichts. Hier kriegt der ohnehin gro\u00dfartig aufgelegte <strong>Mini<\/strong> dann noch Verst\u00e4rkung von <strong>Lucca Schmierler<\/strong> (<strong>Mental Cruelty<\/strong>). Der hat mich auch schon live mit seinen ultratiefen Growls regelrecht umgehauen, die kommen insbesondere im sehr geilen Breakdown zur vollen Entfaltung.<br><br>W\u00e4hrend der ersten ungef\u00e4hr 45 Sekunden von <strong>Lost For Ages<\/strong> bin ich ein wenig hin- und hergerissen zwischen Entt\u00e4uschung, dass sich tempom\u00e4\u00dfig wieder nichts tut, und Begeisterung \u00fcber das sehr geile Gitarrenspiel. Aber die Begeisterung darf \u00fcberhandnehmen, denn kurz danach geht&#8217;s endlich mal rund, und <strong>Shores Of Lunacy<\/strong> er\u00f6ffnen den Moshpit. Den kann man leider nach einer knappen halben Minute schon wieder verlassen, aber mit sehr geilen Riffs leiten die Jungs zum n\u00e4chsten Breakdown \u00fcber. Und in dem Pit darf sich die Meute dann tats\u00e4chlich bis zum Ende des Songs austoben. Und dann, endlich, mit dem letzten Track der EP, <strong>Captive<\/strong>, zeigen <strong>Shores Of Lunacy<\/strong>, dass es auch mal etwas schneller geht. Auch hier haben sie sich Verst\u00e4rkung geholt, und zwar von <strong>Slamister<\/strong>, <strong>Turn The Course<\/strong> und <strong>Spacewalker<\/strong>, wobei ich zugegebenerma\u00dfen keinen dieser drei Namen bislang geh\u00f6rt habe. Und wie schon im ersten Song auf ihrer Deb\u00fct-EP gibt&#8217;s auch hier Clean Vocals. Die k\u00f6nnen zwar nicht an die in <strong>Nothing Left<\/strong> heranreichen, aber das ist doch endlich mal was an Abwechslung. Dass <strong>Tobi<\/strong> und <strong>Lino<\/strong> den Saiten ihrer Instrumente sehr coole Riffs entlocken k\u00f6nnen, d\u00fcrfen sie ein letztes Mal beweisen, bevor die knapp 16min\u00fctige Spielzeit, die <strong>Misery<\/strong> mitbringt, auch schon wieder vorbei ist.<br><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Newcomer-Deathcoreband stellten sich die Jungs von Shores Of Lunacy bei uns vor. Aber auf ein paar Jahre Erfahrung k\u00f6nnen einige der Bandmitglieder schon zur\u00fcckblicken. Sie waren n\u00e4mlich Teil der Schweinfurter Hardcore Band Ed Is Dead. 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