Kategorie: EPs & Alben

Als englischsprachigen Alternative Rock bezeichnen Ape Shack! ihren Stil. "Alternative Rock" bzw. "Alternative Metal" ist bei mir in der Musik oft das, was in der so verhassten Ablage das Register "Allgemeines" ist. Lässt sich nicht genau einem anderen Thema zuordnen oder eben vielen anderen.
Bereits mit ihrem Debütalbum Enslave The World Forever aus dem Jahr 2018 hatte ich die österreichische Band Streambleed kennengelernt. Damals durfte ich sie auch im Resonanzwerk in Oberhausen zum ersten Mal live erleben, wo sie bewiesen haben, dass sie auch eine richtig gute Liveband sind.
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum wir ein Review zu einem Album aus dem Jahr 2020 schreiben. Ganz einfach: das Album wurde jetzt von Schattenpfade in einer speziellen Vinyl-Edition, limitiert auf 108 Exemplare, erneut aufgelegt. In rauchgrau mit schwarzer Marmorierung kommt das gute Stück daher, was perfekt zum Cover passt.
Jedes Mal, wenn Adam von Schattenpfade mir ein Album empfiehlt, weiß ich schon vorher, dass das wieder eine Perle des Undergrounds ist. Andererseits wird mir auch bei jedem Album wieder bewusst, wie viele Bands, überwiegend aus dem Black Metal, es noch gibt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte.
Irgendwo habe ich in einem der Texte, die ich mir für dieses Album zu Gemüte geführt habe, was von "Grauzone zwischen Metal, Rock und Core" gelesen. In einer Grauzone zwischen verschiedenen Genres bewegen sich Empire Of Giants tatsächlich, aber Core habe ich doch größtenteils vermisst.
Jetzt sind die Allgäuer also als Bosparans Fall unterwegs und konnten mit ersten Songschnipseln schon mal mein Interesse wecken. Am 08.06. wurde dann die erste EP Pantheon veröffentlicht, die mit ihren drei Tracks auf ungefähr 12 Minuten Spielzeit kommt.
Jetzt hatte ich gerade was zur neuen Single von Mediøkrist geschrieben, die ihre aussagekräftigen Texte in deutscher Sprache verfassen, da kommt mit Abandon The Past schon die nächste Band um die Ecke, die es genauso hält.
In einer Beziehung gibt es zwei Sorten von Musikern: den einen reicht es, in einer Band zu spielen, bei anderen dürfen es auch gern mehrere Bands sein. Die vier von Bloodhoney sind alle schon seit Jahren in der Musikszene aktiv, zwei von ihnen, nämlich Edel und Mika spielen auch noch bei der Dorstener Band Reverse.
Was Alexander und Ansgar mit ihren Flitzefingern an den Saiten und Daniel an den Drums veranstalten, ist schon sehr krass. Djentige Riffs treffen auf coole Basslines und Doublebaseattacken. Dazu ein stimmlich breit aufgestellter Carsten, der zwischen tiefen Growls und Screams nichts auslässt.
Es ist tatsächlich schon knapp vier Jahre her, dass ich Mortal Hatred zum letzten Mal live erlebt habe. Im Juli 2018 spielten sie in Dinslaken eine ihrer energiegeladenen Shows, und ich habe wieder mal nur staunend vor der Bühne gestanden, und die Flitzefinger an den Saiteninstrumenten und Kai an den Drums bewundert. Die haben mit ihren coolen Riffings und Kai mit Blastbeats und Doublebase die Songs vorangetrieben und auch Freddy irgendwann den Schweiß nicht nur auf die Stirn getrieben.
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